System- oder Familienaufstellungen

sind prozessorientierte Verfahren in einem "wissenden" (Quanten-) Feld. Die Wirkkraft entsteht durch Bilder von inneren, oft verborgenen Zusammenhängen, die dadurch in Erscheinung treten, dass der Ratsuchende Repräsentanten (Vertreter)für sein Anliegen auswählt.

 

In meiner Praxis verwende ich dafür Holzfiguren oder einfache, beschriebene Blätter als Bodenanker. Diese werden auf der Holzplatte bzw. im Praxisraum intuitiv, der inneren Bewegung folgend platziert.

 

Die Anliegen können sehr unterschiedlich sein - destruktive Verhaltensmuster, schwierige Beziehungen, Kinderwunschthematik, Krankheiten (Symptomaufstellung), finanzielle Probleme, fehlende Orientierung, beruflicher Mißerfolg, Einsamkeit, innerer Druck.

 

Häufig finden wir hier im Hintergrund übernommene Gefühle und ungelöste Bindungen/Verstrickungen zu Personen in der Herkunftsfamilie, oft unbewusste Verträge mit ausgegrenzten Familienmitgliedern.

 

Das Familiengedächtnis, das in uns lebendig wirkt, ist dem persönlichen Gewissen übergeordnet, da die Gruppe, die Sippe, seit jeher unser Überleben sichert. Es bewirkt, dass wir unbewusst Gefühle der nicht geachteten Personen übernehmen und deren Schicksal ähnlich wiederholen, auch wenn wir dieser Bindung nicht bewusst sind. 

 

Es geht bei dieser Arbeit weder um einseitige Geschichten noch ums Rechthaben, sondern darum, tieferliegenden Dynamiken zu erkennen und in die eigenen persönlichen Spileräume zu wachsen. Wirklich Heilendes geschieht jenseits von unseren Überzeugunge Bewertungen.

 

System- und Familienaufstellungen sind für Personen geeignet, die ihre Situation in Familie, Partnerschaft, Beruf und/oder Herkunftsfamilie klären wollen. Die Aufstellungsarbeit kann dabei helfen, sich von belastenden Gefühlen oder Verhaltensweisen zu lösen und festgefahrene Lebensumstände zu ändern, wie auch Hintergründe zu gesundheitlichen Problemen zu erfassen. 

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©Karen Sippl-Spradley, Rohrbach
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